Weiblichkeit verändert sich ab 40, meine Erfahrungen

Mit fast 42 spüre ich meine Weiblichkeit heute anders als früher.


Ruhiger.
Klarer.
Selbstverständlicher.

Ich habe nicht das Gefühl, weniger zu sein.
Ich habe eher das Gefühl, mehr bei mir angekommen zu sein.

Früher war vieles geprägt von Erwartungen.


Wie man aussehen sollte.
Wie man sich verhalten sollte.
Was als „richtig“ galt.

Heute definiere ich Weiblichkeit für mich selbst.

Mein Körper ist vertrauter geworden

Mein Zyklus ist regelmäßig.


Ich verhüte seit einigen Jahren hormonfrei und beobachte meinen Körper bewusster.

Meine Haut hat sich verändert.
Als Teenager hatte ich starke Akne.


Heute habe ich meist ein ruhiges Hautbild, nur rund um meine Periode zeigen sich manchmal Unreinheiten.

Welche Rolle Ernährung, Routinen und bestimmte Supplements dabei spielen können, habe ich in meinem Artikel über Schwarzkümmelöl ausführlicher beschrieben.

Ich trage im Alltag kein Make-up. Und gleichzeitig liebe ich es, mich zu schminken. Mal dezent. Mal mit rotem Lippenstift.

Ich verstecke mich nicht mehr. Nicht in der Umkleidekabine. Nicht unter der Dusche. Ich akzeptiere meinen Körper so, wie er ist.

Selbstannahme statt Selbstoptimierung

Ich liebe meine Haare.
Meine Augen.
Meinen Mund.

Ich liebe mein Leben.

Meine Figur ist nicht perfekt, aber sie ist meine. Und das reicht heute vollkommen.

Training spielt dabei eine wichtige Rolle.
Wie sich regelmäßiger Sport auf mein Körpergefühl ausgewirkt hat, habe ich hier beschrieben.

Ich trainiere regelmäßig, achte auf meine Ernährung und habe Routinen.
Aber nicht mehr, um jemand anderes zu werden. Sondern um mich gut zu fühlen.

Weniger Druck, mehr Freiheit

Ich bin entspannter geworden.
Ich fordere meine Zeit ein.
Ich bin meine Priorität.

Ich arbeite selbstständig, liebe meine Tätigkeit als Mentorin und begleite Frauen in ihrer Identitätsentwicklung.

Karriere, Freiheit, Selbstfürsorge und Qualität sind heute wichtige Werte für mich.


Ich passe mich nicht mehr an, sondern treffe bewusst Entscheidungen für mein Leben

Weiblichkeit zeigt sich auch in Beziehungen

Mit meinem Mann bin ich seit vielen Jahren zusammen.
Unsere Beziehung ist heute tiefer und ruhiger als am Anfang.

Wir begegnen uns auf Augenhöhe.
Wir respektieren unterschiedliche Meinungen.
Wir müssen uns nicht gegenseitig überzeugen.

Ich brauche keine Bestätigung, um mich weiblich zu fühlen.
Ich fühle mich in mir selbst sicher.

Routinen, die mir Stabilität geben

Mein Alltag ist geprägt von einfachen, klaren Gewohnheiten:

• Training am Morgen
• bewusste Ernährung
• ausreichend Schlaf
• Zeit für mich
• Zeit für Familie

Diese Struktur gibt mir Ruhe.

Auch meine Haar- und Pflegeroutine ist Teil dieser Selbstfürsorge geworden. Welche Erfahrungen ich dabei mit hochwertiger Haarpflege gemacht habe, habe ich hier geteilt.


Ich kann mich zurückziehen, wenn ich es brauche. Ich genieße mein Leben bewusster.

Mein Fazit

Weiblichkeit verändert sich mit den Jahren. Sie wird leiser, aber stärker.

Weniger angepasst. Mehr echt.

Für mich bedeutet Weiblichkeit heute: mich selbst zu kennen, meinen Körper zu akzeptieren und mein Leben bewusst zu gestalten.

Und genau darin liegt für mich eine neue Form von Schönheit.

Julia Schultze

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